04.10.2018 - 20.00 Uhr       
WMF Kommunikationszentrum

Konzert im Rahmen des "Geislinger Kulturherbstes 2018"

TRIO GLISSANDO STUTTGART

Wenn der Nußknacker auf Carmen trifft

G. P. Telemann         Sonate in f-moll, TWV 41:f1

P. I. Tschaikowsky    Blumenwalzer aus dem Nussknackerballett

A. P. Piazzolla.          Oblivion

G. Gershwin.             Suite

G. Bizet.                    Carmen Fantasie

F. Godefroid              Tanz der Elfen

Comedian Harmonists Medley

P. McCartney             Hey Jude

B. Smetana               Die Moldau

TRIO GLISSANDO STUTTGART natur

TRIO GLISSANDO STUTTGART beweist immer wieder, dass ihre ungewöhnliche Kombination aus Horn, Posaune und Harfe reizvolle Konzerterlebnisse schafft: goldenes Blech trifft auf zarte Klänge. Begeisterte Zuhörer und zahlreiche Wiedereinladungen zu Konzertorten sprechen für die sympathischen Musiker, die Musik aus mehreren Jahrhunderten mit meist exklusiven Arrangements durch scharfsinnige Moderationen verbinden. Michael Nassauer wurde 1999 Hornist der Philharmonie Südwestfalen, deren Intendant er heute ist, sein Bruder Matthias war viele Jahre Soloposaunist der Stuttgarter Philharmoniker. Hier musiziert auch die deutsch-französische Harfenistin Emilie Jaulmes an der Soloposition. Die musikalische Reise dieses Konzerts beginnt bei G.P. Telemann und endet 1968: Spannung garantiert!

Vita der einzelnen Musiker:

Die deutsch-französische Harfenistin Emilie Jaulmes stammt aus Grenoble in den französischen Alpen. Seit 2006 ist sie Soloharfenistin der Stuttgarter Philharmoniker, mit denen sie auch mehrfach solistisch auftrat. Emilie Jaulmes spielte als Aushilfe u.a. beim Mahler Chamber Orchestra, dem Radiosymphonieorchester Stuttgart, dem Symphonieorchester des Hessischen Rundfunks unter der Leitung von Dirigenten wie Pierre Boulez, Kurt Mazur, Kent Nagano, Valery Gergiev u.a.
Erste Orchestererfahrung sammelte sie als Akademistin bei den Münchner Philharmonikern und beim Sinfonieorchester Münster. Sie spielte außerdem auf zahlreichen Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musikfestival, dem Heidelberger Frühling, dem Gergiev Festival, dem World Harp Congress in Amsterdam oder dem Holland Festival.

Ihren ersten Harfenunterricht erhielt Emilie Jaulmes mit fünf Jahren am Conservatoire Grenoble. Sie studierte bei Marielle Nordmann, Germaine Lorenzini, Vladimir Mendelssohn, Godelieve Schrama, Sarah O’Brien, Susann McDonald und Naoko Yoshino an den Musikhochschulen in Paris, Rotterdam, Detmold und Bloomington (USA).
Emilie Jaulmes ist Preisträgerin mehrerer Wettbewerbe, wie beispielsweise dem Deutschen Wirtschaftswettbewerb (2005), dem DAAD-Wettbewerb (2005) und der Indianapolis Matinee (2008). In Ihrer Studienzeit war sie Stipendiatin des DAAD (2004–2006) und der Fulbright Kommission (2008–2009).

Michael Nassauer begann mit dem Hornspielen im Posaunenchor seiner Heimatstadt Betzdorf unter der Leitung seines Vaters. Sein Musikstudium nahm er an der Musikhochschule in Köln auf und studierte bei Prof. Erich Penzel und bei Christine Hohorst.

Zunächst stellvertretender Solohornist der Philharmonie Südwestfalen, war Michael Nassauer ab 2003 langjähriger Solohornist der Philharmonie Südwestfalen. Solistisch trat er mit zahlreichen Orchestern auf, darunter mit der Philharmonie Südwestfalen, dem Kurpfälzischen Kammerorchester Mannheim, dem Folkwang-Kammerorchester Essen, dem Radiosymphonieorchester Pilsen, der Philharmonie Baden-Baden, den Thüringer Symphonikern, der Neuen Philharmonie Westfalen u.a.  Aushilfen führten ihn in renommierte Orchester wie das RSO Stuttgart,  NDR-Radio-Philharmonie Hannover, Stuttgarter Philharmoniker, Philharmonisches Staatsorchester Bremen u.a.

Er erhielt außerdem einen Lehrauftrag für Horn an der Universität Siegen und ist künstlerischer Leiter der Musikgemeinde Betzdorf-Kirchen. Seit 2014 ist er der Intendant der Philharmonie Südwestfalen.

Matthias Nassauer wurde 2005 Soloposaunist der Stuttgarter Philharmoniker und sammelte über 10 Jahre lang große musikalische Erfahrungen an dieser Position. Schon bald erweiterte er sein Betätigungsfeld und wird neben seinem Spiel als Dirigent und Moderator geschätzt. Er begann seine musikalische Ausbildung im Posaunenchor seiner Westerwälder Heimatstadt Betzdorf unter der Leitung seines Vaters. Nach dem Wehrdienst beim damaligen Stabsmusikkorps der Bundeswehr in Siegburg/Bonn studierte er Orchestermusik bei Prof. Schrietter und Prof. Wiegräbe und Dirigieren bei Prof. Weiss und Prof. Borin in Karlsruhe und Stuttgart. Außerdem schloss er erfolgreich das Erste und Zweite Staatsexamen für Schulmusik und Geschichte am Gymnasium ab. Stipendien erhielt er u.a. von der Konrad-Adenauer-Stiftung. 

Matthias Nassauer moderierte u.a. Konzerte der Stuttgarter Philharmoniker und des Bruckner Orchesters Stuttgart. Er hielt Vorträge im Rahmen des Studium Generale bei der European School of Film & Design in Esslingen, im Museum Gerlingen, bei der Musikgemeinde Betzdorf u.a. Mehrfach dirigierte er bei der Filarmonica „Oltenia” Craiova (Rumänien) als Gastdirigent und trat mit diesem Orchester ebenfalls solistisch als Posaunist auf. Matthias Nassauer leitet seit 2009 chor & band st. georg, er übernahm 2010 das Städtische Kammerorchester Gerlingen als Dirigent und dirigiert seit 2016 den Kammerchor Cantabile Gerlingen.

 

13.12.2018 - 20.00 Uhr       
WMF Kommunikationszentrum

Quartett Gerhard

Lluís Castán Cochs, Violine

Judit Bardolet Vilaró, Violine

Miquel Jordà Saún, Viola

Jesús Miralles Roger, Cello

Programm:

Wolfgang Amadeus Mozart       Streichquartett d-moll, KV 421

Robert Gerhard                          Streichquartett Nr. 1

Johannes Brahms                      Streichquartett a-moll, op. 51/2 

Gerhard Quartett

Das Besondere am Quartet Gerhard ist ihre glühende Intensität in Spiel und Ausdruck, ein bohrendes und brodelndes Vordringen in die letzten Geheimnisse der Musik" 
Dr. Ingobert Waltenberger, Jan. 2018

2010 gründeten vier langjährige Freunde in Katalonien das Quartet Gerhard. Ihr gemeinsames Studium führte sie nach Basel (Rainer Schmidt), Berlin (Eberhard Feltz) und Hannover (Oliver Wille), wo es seinen charakteristisch warmen, homogenen Klang perfektioniert hat. 

Inzwischen ist das Quartett Preisträger zahlreicher Wettbewerbe und Auszeichnungen und gastierte unter anderem im Stadtcasino Basel, beim Mozartfest Würzburg, in der Serie Musikàmera Venezia von La Fenice, der Kammermusikserie L’Auditori in Barcelona und den Muzenforum Concerten Bloemendaal in den Niederlanden. Bemerkenswert ist außerdem sein Engagement für Neue Musik, das sie unter anderem in die CNDM Serie nach Madrid, zur Nuit de la Création in Aix-en-Provence oder ins Arnold Schönberg Center Wien führte. In Deutschland war das Quartett in den vergangenen Spielzeiten unter anderem in Berlin, Hamburg, Hannover und Heidelberg zu hören. In der Saison 2018/19 steht neben zahlreichen Auftritten in Spanien und Frankreich, einer Residency in Barcelona und einem Auftritt in der Laeiszhalle Hamburg auch das Debüt des Quartetts bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern an.

2016 erschien die CD „Portrait“ mit Werken von Mendelssohn, Robert Gerhard und Ravel. Im Herbst 2017 debütierte das Ensemble bei Harmonia Mundi in der Reihe Harmonia Nova mit Werken von Schumann, Kurtág und Berg und erntete für seine Interpretationen begeisterte Kritiken. Von einem "enorm beeindruckenden Debüt" sprach The Guardian, von einer "extrem wichtigen CD" das Magazin Classical Music.

Konzerte des Quartet Gerhard werden regelmäßig von Radio Nacional de España, Catalunya Musica, NDR und SWR übertragen. 

Das Quartett ist Stipendiat der Kammermusik Akademie des Heidelberger Frühlings.

17.01.2019 - 20.00 Uhr       
WMF Kommunikationszentrum

Liederabend mit Judith Wiesebrock (Sopran) und Bettina Anderle (Klavier)

Programm:

Robert Schumann                Frauenliebe und Leben

Johannes Brahms                Lieder op. 59

Gustav Mahler                      Lieder aus des Knaben Wunderhorn (Auswahl)

Judith Wiesebrock

Die Sopranistin Judith Wiesebrock wurde in Remscheid geboren und wuchs in Stuttgart auf, wo sie ihren ersten Gesangsunterricht erhielt. In Heidelberg studierte sie Kirchenmusik und schloss ihre künstlerische Ausbildung Gesang mit Bestnoten ab. Heute wohnt Judith Wiesebrock in Heilbronn und leitet die Kinderchöre an der Kilianskirche Heilbronn und arbeitet als Stimmbildnerin beim Jungen Kammerchor Rhein Neckar, sowie dem Vokalensemble Heilbronn. Ihre eigene Weiterbildung erhält sie seit einigen Jahren von dem Belcanto-Spezialisten Stefan Haselhoff (Basel).

Die Schwerpunkte ihrer sängerischen Tätigkeit liegen im Bereich Lied und Oratorium. Als lyrischer Sopran ist sie im süddeutschen Raum eine gefragte Sopranistin für Werke wie Orffs Carmina Burana, Händels Messias, Bachs Johannes-Passion, dem Weihnachtsoratorium oder auch Mozarts Requiem.

 

04.04.2019 - 20.00 Uhr      

Geislingen Jahnhalle

Fagottissimo Stuttgart

Programm

M. Corette           Le Phenix - Concerto für vier Fagotte 

J. Haydn.             Divertimento B-Dur

J. H. Hummel       Allegro für vier Fagotte  

G. Rossini            Largo al factotum für vier Fagotte

S. Prokofieff         Humoristisches Scherzo für vier Fagotte

H. Posegga          Tanzsuite für vier Fagotte

S. Joplin               Ragtime für vier Fagotte

J. Fucik                 Einzug der Gladiatoren für vier Fagotte

Glen Miller Story           berühmte Melodiern von Glen Miller

G. Verdi.                Auszüge aus der Oper `Attila`

Im Fagottquartett FAGOTTISSIMO, Stuttgart haben sich vier hervorragende Künstler zusammengefunden, um das höchst interessante und abwechslungsreiche Repertoire für Fagottensemble einem breiten Publikum bekannt zu machen. Die Originalliteratur umfasst Werke des Barock, der Klassik und der Romantik bis hin zu Kompositionen des 20. Jahrhunderts. FAGOTTISSIMO hat mehrere Kompositionen uraufgeführt. 

Die Resonanz des Publikums und der Presse sind nach allen Auftritten voller Begeisterung für dieses besondere Konzerterlebnis. Dies liegt nicht zuletzt an den großen Variationsmöglichkeiten der Programmgestaltung. Neben der traditionellen Konzertform legt das Ensemble weitere Schwerpunkte auf Crossover-Programme, bei denen u.a. Melodien von den Beatles über Glenn Miller bis zu bekannten Schlagern das Publikum bezaubern. Ebenso bietet FAGOTTISSIMO ein musikalisch-literarisches Programm. Hierbei liest der Staatsschauspieler Wolfgang Höper Auszüge aus dem Roman `Don Quichote` und die Fagottisten musizieren zu den jeweiligen Episoden komponierte Musik des bekannten Filmkomponisten Hans Posegga (Sendung mit der Maus und v.a.): Ein unvergessliches Erlebnis.

 

 

 

05.10.2017 - 20.00 Uhr       
WMF Kommunikationszentrum

Konzert im Rahmen des "Geislinger Kulturherbstes 2017"

Aleksandra & Alexander Grychtolik (Cembali)

Aleksandra & Alexander Grychtolik

Improvisation einer Chaconne für 2 Cembali

 

Bernardo Pasquini (1673-1710)

Sonate für 2 bezifferte Bässe in d-moll 

 

Johann Sebastian Bach (1685 - 1750) 

Fughetta super : “Allein Gott in der Höh´ sei Ehr” BWV 677

Fughetta super: “Wir glauben all´ an einen Gott” BWV 681

Carl Philipp Emanuel Bach (1714-1788)

Fantasia fis-moll für Cembalo solo 

 

Alexander Grychtolik 

Improvisationen über die Luther-Choräle „Ein fester Burg ist unser Gott” und „Aus tiefer Not schrei ich zu Dir” in der Tradition J. S. Bachs 

Aleksandra u. Alexander Grychtolik 
(geb. 1974 / 1980)

Concerto-Pasticcio für 2 Cembali


Aleksandra Grychtolik & Alexander Grychtolik

Zwei Cembali stehen im barocken Musikzimmer. Seit 2008 erklingen sie im täglichen Zusammenspiel und finden ihre gemeinsame, unverwechselbare Stimme: die Stimme der Grychtoliks. Mit dieser begeistert das deutsch-polnische Musikerpaar das internationale Publikum mit Werken u. a. von Bach, Rameau, Mozart und barocken Live-Improvisationen, die mit jedem ihrer Auftritte ein singuläres Musikereignis kreieren. Virtuos und unverkrampft machen Aleksandra und Alexander Grychtolik die Improvisationskunst der Barockzeit wieder lebendig und in ihren Konzerten erlebbar.

Ihre dynamische und artikulationsfreudige Spielweise - verstärkt durch die Mischung der aufbrausenden Temperamente - entzaubert das Klischee des sperrigen, antiquierten Cembaloklangs. Die Cembalosaiten werden in Schwung gebracht und erklingen mit der ungezähmten Kraft eines ganzen Barockorchesters. Feinsinn und Präzision mischen sich mit der Frische spontaner, kreativer Spielfreude.

Die Debüt-CD „Fantasia baroque“, der als „Künstlerehepaar mit den magischen Händen“ gefeierten Musiker, mit Improvisationen über Bach, Bertali und Pasquini (COVIELLO) wurde für den Echo Klassik 2016  nominiert und vom Early Music Review  als „excellent recording“ ausgezeichnet.

Ihre europaweiten Soloauftritte spielen sie auf zwei Nachbauten eines zweimanualigen Cembalos von Johannes Ducken aus dem Jahre 1750, erbaut 1979 und 1989 von Cornelis Bom in den Niederlanden. Das ältere der beiden Instrumente war viele Jahre im Besitz von Gustav Leonhardt, der als einer der legendärsten Cembalisten des 20. Jahrhunderts gilt und es auch in späteren Jahren bei Konzerten in Deutschland nutzte. Das zweite Instrument war ursprünglich für die St. Katharinenkirche in Hamburg gebaut worden.

Neben ihrer musikalischen Karriere beschäftigen sich Aleksandra und Alexander Grychtolik mit der Musik verwandten Disziplinen. So studierte Aleksandra Grychtolik neben dem Cembalo Kulturmanagement und war mehrere Jahre im Europaparlament u.a. im Bereich der Kulturpolitik tätig. Alexander Grychtolik studierte neben der Musik Architektur an der Bauhaus-Universität in Weimar und promovierte im Bereich des musikalischen Kulturgüterschutzes. Er veröffentlichte Rekonstruktionen von Vokalwerken J. S. Bachs bei den Verlagen Edition Peters und Breitkopf (u.a. eine erste Rekonstruktion der 2009 nachgewiesenen Spätfassung der „Markus-Passion“ aus dem Jahre 1744 sowie die sogenannte "Köthener Trauermusik" BWV 244a) und widmet sich derzeit der virtuellen Rekonstruktion historisch bedeutender Konzertsäle wie z. B. den ehemaligen Wirkungsstätten J. S. Bachs.

2008 gründeten Aleksandra und Alexander Grychtolik das Ensemble „Deutsche Hofmusik“, mit dem sie sich vor allem weltlichen Vokalwerken J. S. Bachs und seiner Zeitgenossen widmen. Das kammermusikalisch besetzte Ensemble ist regelmäßig auf den führenden europäischen Bach-Festivals zu hören und veröffentlicht seine Einspielungen bei Sony (DEUTSCHE HARMONIA MUNDI). So wurde die 2015 erschiene CD-Aufnahme der „Köthener Trauermusik“ von J. S. Bach beim Preis der Deutschen Schallplattenkritik nominiert und als „wichtiger Beitrag zur Bach-Gesamtrezeption“ gewürdigt. Höhepunkt der aktuellen Saison ist die CD "Angenehme Melodei" (Ersteinspielung von zwei rekonstruierten Huldigungskantaten J. S. Bachs).

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07.12.2017 - 20.00 Uhr       
WMF Kommunikationszentrum

Ensemble Tre Colori

Elisabeth Wieland - Oboe

Carelys Carreras - Klarinette

Arlette Probst - Fagott

Zwischen Tag und Nacht
Kurzgeschichten in der Musik


Béla Bartók (1881 – 1945)                   

Mikrokosmos 


Ludwig van Beethoven (1770 - 1827)                    

Variationen über „La ci darem la mano“ aus Mozarts Don Giovanni

Henri Toamsi (1901 - 1971)

Concert Champêtre 


Astor Piazzolla (1921 – 1992)

Preparense
Tzigane Tango


Libor Síma (*1967)

5 Miniaturen für drei Holzbläser


Paul Hindemith (1895 – 1963)

Musikalisches Blumengärtlein und Leyptziger Allerlei


Ignacio Cervantes (1847 – 1905)

Danzas Cubanas

Ein Hauch von Internationalität weht, wenn Elisabeth Wieland, Carelys Carreras und Arlette Probst die Bühne betreten. Aus den unterschiedlichsten Ecken der Welt kommend, aus Kuba, aus der Schweiz und aus Deutschland, haben sich die drei Musikerinnen vor drei Jahren in Stuttgart zusammengefunden. Neben ihrer gemeinsamen Wahlheimat verbindet sie vor allem die unbändige Lust an Kammermusik.

Lobend rezensiert die Südwest Presse Ulm (Mai 2016): „Die drei jungen Frauen sind sowohl optisch als auch musikalisch außergewöhnliche Erscheinungen.“ „Charmant führten die Musikerinnen durch das vielfältige Programm und boten ein klangliches Erlebnis von erstaunlicher Homogenität, das immer wieder ihre Lust am harmonischen Experiment unter Beweis stellte.“ 

Alle drei sind Absolventinnen der besten Hochschulen im deutschsprachigen Raum, Elisabeth Wieland graduierte in der Klasse von Klaus Becker an der Musikhochschule Hannover, Carelys Carreras lernte bei Peter Schmidl an der Universität für Musik in Wien und Arlette Probst war Studentin in der Klasse von Giorgio Mandolesi an der Zürcher Hochschule der Künste. Inspiration für ihr kammermusikalisches Schaffen finden sie im Austausch mit Künstlern anderer Sparten und Genres wie z.B. Raoul Schrott, Schriftsteller, Gert Wiedmaier, Fotograf oder Rudolf Guckelsberger, Sprecher, aber auch, wenn sie als freischaffende Musikerinnen angefragt werden in verschiedensten Orchestern auszuhelfen, darunter das Staatsorchester Stuttgart, das Rundfunkorchester des Bayerischen Rundfunks oder die Basler Sinfonietta.

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18.01.2018 - 20.00 Uhr

WMF Kommunikationszentrum

Prof. Christiane Edinger (Violine), Prof. Björn Lehmann (Klavier)

Eduard Franck                 Sonate für Violine und Klavier op. 23 A-Dur

Ludwig van Beethoven   Sonate für Violine und Klavier op. 24 F-Dur „Frühlingssonate“

Ludwig van Beethoven    Sonate für Violine und Klavier op. 12 Nr. 2 A-Dur

Eduard Franck                 Sonate für Violine und Klavier, op. 60 E-Dur

Eduard Franck, der große Meister, der leider noch immer im Schatten seiner engen Freunde Mendelssohn-Bartholdy, Robert Schumann und Johannes Brahms gesehen wird, ist dieser Abend gewidmet. 2017 jährte sich sein Geburtsjahr zum 200. Mal.

Christiane Edinger studierte bei Vittorio Brero an der Hochschule für Musik, Berlin, bei Nathan Milstein in Gstaad (Schweiz) und bei Joseph Fuchs an der Julliard School of Music, New York.

Mit 19 Jahren spielte sie zum ersten Mal mit dem Berliner Philharmonischen Orchester. 2 Jahre später debütierte sie im Rahmen von Young Concert Artists, Inc. in der Carnegie Recital Hall in New York. Seitdem spielte sie regelmäßig mit allen großen Orchestern in Deutschland. Sie gastierte in ganz Europa, konzertierte regelmäßig in den USA. Konzertreisen führten sie nach Südamerika, Osteuropa, die Sowjetunion und nach Ostasien (Japan, Korea, China).

Ihr Repertoire ist sehr weit gespannt. Neben dem gesamten Standard-Repertoire pflegt sie auch selten gespielte Werke der Romantik.

Ein Schwerpunkt ist das Oeuvre von Eduard Franck, dessen Violinkonzerte und Kammermusikwerke sie für Audite eingespielt hat. Besonders interessiert sich die Geigerin auch für die zeitgenössische Musik.

Professor Björn Lehmann studierte an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg und der Universität der Künste Berlin in der Klasse von Klaus Hellwig. Er gewann mehrere Preise, darunter den ersten Preis beim „Curso-concurso Palazzolo sull’Oglio“ sowie den „Hanns-Eisler-Preis für die Interpretation zeitgenössischer Musik“ und konzertierte in verschiedenen Besetzungen auf Festivals sowie auf Tourneen in zahlreichen europäischen Ländern, Japan, Südkorea, China, Süd- und Mittelamerika. Lehmann spielte mehrere CDs ein, sowohl solo als auch im Duo mit der Geigerin Sophia Jaffé.

Seit 2009 spielt er gemeinsam mit der Pianistin Norie Takahashi im PianoDuo Takahashi/Lehmann, das bislang zwei CDs veröffentlichte, die sehr positive Rezensionen erhielten. So war die CD Originals and beyond „CD des Monats“ bei Fono Forum (Februar 2015).

Von 2004 bis 2011 unterrichtete er Klavier an der Akademie für Tonkunst in Darmstadt. 2011 folgte er dem Ruf auf eine Professur für Klavier an der Universität der Künste Berlin.

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01.03.2018 - 20.00 Uhr

WMF Kommunikationszentrum

Gerald Friese und das Wupper-Trio

Sayaka Schmuck, Klarinette

Friederike Jahn, Violine 

Benyamin Nuss, Klavier

Gerald Friese, Schauspieler

Astor Piazzolla:      Primavera Portena aus "Vier Jahreszeiten" für Klavier, Klarinette und Klavier

Igor Strawinsky      Die Geschichte des Soldaten

 

Sayaka Schmuck, geb. 1980 in Bad Waldsee, studierte an den Musikhochschulen Weimar bei Prof. Martin Spangenberg, Hannover bei Prof. Johannes Peitz und „Hanns Eisler“ Berlin bei Prof. Wenzel Fuchs. Sie ist Preisträgerin verschiedenster Wettbewerbe; u.a. gewann sie 1998 den „Concursul International de Muzica Jeunesses Musicales“ in Bukarest, erhielt im selben Jahr einen Preis bei den Internationalen Stockhausen-Meisterkursen und im Jahr 2000 den „Hans-Sikorski-Gedächtnispreis“ der „Deutschen Stiftung Musikleben“ für die Interpretation zeitgenössischer Musik. Nach Engagements im Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Cairo Symphony Orchestra, Staatsoper Hannover, Komische Oper Berlin, Sinfonieorchester Wuppertal war sie bis 2013 Solo-Es-Klarinettistin im Gewandhausorchester Leipzig und spielt außerdem Aushilfe in renommierten Orchestern, wie Münchner Philharmoniker, Bayerische Staatsoper München, Gürzenich Orchester Köln, Bamberger Symphoniker, SWR Freiburg Baden-Baden u.v.a.m. Bis 2016 war sie Klarinettistin in der NDR Radiophilharmonie Hannover.

Benyamin Nuss, geb. 1989 in Bergisch Gladbach, erhielt seinen ersten Klavierunterricht im Alter von sechs Jahren. Inspiriert und gefördert wird er dabei von seinem Vater, dem Posaunisten Ludwig Nuss, und dessen Bruder Hubert, einem Pianisten, beides international renommierte Jazzmusiker und Komponisten. So wächst Benyamin nicht nur mit Musik unterschiedlicher Genres auf, sondern macht Klassik und Jazz regelrecht zu seiner Passion. Seit 2008 studiert er an der Musikhochschule Köln bei Prof. Ilja Scheps und ist seit 2010 exklusiv bei dem weltweit renommierten Klassiklabel Deutsche Grammophon unter Vertrag. Sein Debutalbum "Nuss plays Uematsu" mit Videospielmusik im klassischen Kontext schaffte es aus dem Stand in die Klassikcharts. Benyamin konzertiert weltweit in den schönsten Konzerthäusern u.a. mit dem Stockholm Philharmonic Orchestra, Tokio Philharmonic Orchestra, Kanazawa Philharmonic Orchestra, Chicago Pops Orchestra, WDR-RO, Deutsche Radiophilharmonie u.v.m.

Friederike Jahn: 

  (*1989 in Dresden) bekam mit fünf Jahren ersten Geigenunterricht in der Kinderklasse an der Hochschule für Musik Carl-Maria-von-Weber Dresden. Von 2002 bis 2007 wurde sie von Prof. Heinz Rudolph und Prof. Ivan Zenaty ausgebildet. 2011 nahm sie ihr Studium an der Musikhochschule Hannover bei Prof. Krzysztof Wegrzyn auf und wechselte 2014 an die Musikhochschule Lübeck in die Klasse von Prof. Thomas Brandis. Seit 2015 ist sie wieder Studentin von Prof. Krzysztof Wegrzyn in Hannover. Meisterkurse besuchte sie bei Saschko Gawriloff, Hu Kun, Igor Ozim und Pierre Amoyal.

Die junge Geigerin ist mehrfache Preisträgerin des Bundeswettbewerbs „Jugend musiziert“. 2006 gewann sie einen 3. Preis beim Internationalen Beethovenwettbewerb „Hradec nad Moravici“ für Violine in Tschechien und erhielt 2011 ein Carl-Maria-von-Weber-Stipendium der Dresdner Stiftung Kunst & Kultur für ihre hervorragenden Leistungen innerhalb ihres Studiums. 2013 war sie Finalistin und Stipendiatin des Deutschen Musikwettbewerbs und wurde in die Reihe „Konzerte Junger Künstler“ aufgenommen.

Solistisch trat sie mehrfach mit der Elblandphilharmonie Riesa und dem Jungen Sinfonieorchester Dresden auf. Ebenso widmet sie sich intensiv der Kammermusik, insbesondere mit ihrem Duopartner, dem Pianisten Asen Tanchev. Von 2011 bis 2012 war sie stellvertretende Konzertmeisterin der Sächsischen Staatskapelle Dresden.

Als Preisträgerin des 23. Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds spielt Friederike Jahn seit Februar 2015 eine Violine mit Zettel „Giovanni Grancino“, Mailand 1673, eine treuhänderische Eingabe aus Familienbesitz.

 

Gerald Friese: Der Hut ist sein Zeichen, ebenso seine Leidenschaft für die Literaturtemperamentvoll, virtuos und einfühlsam führt er seine Zuhörer durch die Welt der Poesie und Literatur, und es entstehen Momente, in denen die Wirklichkeit ganz eng mit der Kunst zusammenrückt.

Der Schauspieler, Literatur-Performer,Regisseur und Dramatiker erweckt in seinen Performances und szenischen Lesungen, oft in verschiedenen Rollen und Kostümen, auch in Zusammenarbeit mit Musikern, literarische Texte zu neuem Leben.

Aufgewachsen in Hamburg, besuchte er die Schauspielschule in Stuttgart. Er war Gast am Staatstheater Stuttgart, arbeitete u.a. für die Süddeutsche Blindenhör-Bibliothek und war Dozent an der Internationalen Schauspiel-Akademie Crearte Stuttgart.

Heute ist er freiberuflich als Schauspieler, Regisseur und Literatur-Performer im gesamten deutschen Sprachraum tätig, seit 2oo6 auch als Autor. Im Frühjahr 2o11 erschien sein jüngstes Theaterstück „Der Fuhrmann des Todes" im Buchhandelund zur Frankfurter Buchmesse im Herbst seine Hör-CD  "E. A. Poe - Meister des Grauens".

Er arbeitet u. a. für die Film-Akademie BW und den SWR, ebenso für pädagogische Einrichtungen und Firmen wie Daimler oder Telekom und gibt Schauspielseminare.

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19.04.2018 - 20.00 Uhr

WMF Kommunikationszentrum

Klenze-Quartett und Kollegen

Johannes Brahms                 Streichsextett Nr. 1 

Pjotr Iljitsch Tschaikowski     Souvenir de Florence

„Ich bin sicher, das Publikum wird meine Begeisterung teilen und sich von dem Funken, der von diesem Ensemble ausgeht, anstecken lassen!“, meinte kein geringerer als Zubin Mehtha nach einem Konzert.

Es war Freundschaft, Liebe zur Musik und ein gemeinsames Gefühl der Verantwortung Musik gegenüber, welches das Klenze Quartett zusammen brachte. Dieses Ensemble wurde vor 15 Jahren in München gegründet. Pressestimmen bescheinigen den Musikern “expressive Eindringlichkeit”, “großes Einfühlungsvermögen”, “atemberaubende Technik” und “ideale Klanghomogenität”. Es entstand durch den gemeinsamen Wunsch der Musiker, neben dem Dienst im Bayerischen Staatsorchester, dem Publikum Kammermusik auf höchstem Niveau zu bieten. Seit 2007 ist der österreichische Violinist David Frühwirth als erster Geiger neues Mitglied des Ensembles.

Die Musiker musizierten schon mit namhaften Künstlern wie Pinchas Zukerman, Lynn Harell, Leopolder Quartett, Wen-Sinn Yang, Herbert Schuch, Jörg Widmann, Adrian Brendel, Wolfgang Boettcher und Michaela Ursulaesa zusammen. Mit großer Begeisterung spielt das Ensemble auch in erweiterten Besetzungen, wodurch es immer wieder zu spannenden musikalischen Begegnungen kommt.

Durch den Erfolg, den dieses Ensemble innerhalb kürzester Zeit auch dank der Unterstützung namhafter Künstler wie Senta Berger, Zubin Mehta und Sir Peter Jonas feiern durfte, wurden Auftritte bei Festivals wie Münchner Opernfestspiele, Salzburger Festspiele, Richard Strauß Tage und Frühling Festival Budapest zu einer Selbstverständlichkeit. 2011/12 fand eine Quartett-Reise nach England und gemeinsame Konzertauftritte mit Senta Berger und Iris Berben im Münchner Prinzregententheater, Semperoper Dresden und Köln statt. 

Es ist diesen Musikern ein großes Anliegen, neben dem Standard-Repertoire, die großartigen Werke aus dem 20. Jahrhundert dem Publikum nahezubringen und somit abwechslungsreiche und eindrucksvolle Abende zu gestalten. Mit den deutschen Komponisten Peter-Jona Korn, Harald Genzmer, Martin Eberlein, Sarah Nemtsov verbindet sie eine persönliche musikalische Zusammenarbeit. Es gibt von den Mitgliedern des Quartetts CD- Aufnahmen bei vielen internationalen Labels wie Sony International, Oehms Classics, Capriccio, Pharao Classics, AVIE und Crystal Records.

Der erste Violinist David Frühwirth spielt auf der “ex-Brüstlein” Stradivari (1707), welche ihm die österreichische Nationalbank zur Verfügung gestellt hat.

 
   
18. 09. 2003, 20.00 Uhr
im Martin-Luther-Haus:

Marimba und Percussion

Jasmin Kolberg (Marimbaphon)
Jürgen Spitschka (Percussion)

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Jasmin Kolberg gilt als eine der erfolgversprechenden Nachwuchssolistinnen. In äußerst kurzer Zeit eroberte sie sich als Marimbaspielerin die internationale Konzertpodien. Bei Wettbewerben errang sie 1999 den 3. Preis in der "2nd World Marimba Competition" in Japan und gewann 2001 den Yamaha-Stipendien-Wettbewerb der "Yamaha Foundation of Europe". Ein breit gefächertes Repertoire verschiedener Musikstile garantiert einen spannenden, kurzweiligen Abend, mit Transkriptionen Bachs und Debussys, moderner Literatur und Eigenkompositionen.

Jürgen Spitschka ist Schlagzeuger am Stuttgarter Staatstheater und Lehrbeauftragter an der Musikhochschule Stuttgart. Aufgrund seiner musikalischen und stilistischen Vielseitigkeit ist er auf internationalen Bühnen ein gefragter Solist und Kammermusikpartner. Durch die subtile Art, mit der er die vielen Schlaginstrumente spielt, verbinden sich Klassik und World Music zu einem spannenden Hörerlebnis.

 

 
   
16. 10. 2003, 20.00 Uhr
im Martin-Luther-Haus

Solinger Streichquartett

Heiko Schmitz (Violine)
Almuth Wiesemann (Violine)
Gunhild Mentges (Viola)
Peter Lamprecht (Violoncello)

SolingerStreichquartett.jpg (15374 Byte)

 

Das Solinger Streichquartett wurde 1988 von Mitgliedern der Bergischen Symphoniker gegründet und hat sich schnell einen Namen gemacht. In Kammermusikreihen und Festspielen des In- und Auslands sind die vier Musiker gern gehörte Gäste. Eine Reihe von vorbildlichen CD- , Rundfunk- und Fernsehaufnahmen gehört ebenfalls zur Bilanz langjähriger kammermusikalischer Feinarbeit. Das Repertoire reicht von den ersten Streichquartetten der Vorklassik bis zur Moderne. Besonders spezialisiert hat sich das Quartett auf die Interpretation der Werke Boccherinis, Haydns und Mozarts auf Originalinstrumenten.

Das Programm in Geislingen hat den Titel "Vom Barock zur Romantik" und umfasst Werke von Telemann, Boccherini, Puccini und Dvorak.

 

 
   
10. 01. 2004, 20.00 Uhr
in der Stadtkirche

Konzert zum Neuen Jahr

Ansbacher Kammerorchester
Leitung: KMD Gerhard Klumpp

Ansbacher Kammerorchester

 

Glanzvolle Werke von J. S .Bach (Suite Nr.3 D-Dur, 1. Brandenburgisches Konzert) und G. F. Händel (Alexanderfest, Concerto grosso g-Moll, Feuerwerksmusik) stehen auf dem Programm des Konzerts zum Neuen Jahr.

Seit über 50 Jahren besteht das Ansbacher Kammerorchester und ist in der überaus reichhaltigen und qualitativ hoch stehenden Musikszene der fränkischen Stadt fest verankert. Der Klangkörper setzt sich aus professionellen Musikern, Musiklehren und guten Laienmusikern zusammen. Einen eigenen Dirigenten gibt es nicht. Immer zu Jahresbeginn veranstaltet die Stadt Ansbach ein Orchesterkonzert zu dem das Kammerorchester einen Gastdirigenten verpflichtet. Als zuverlässiges Oratorien-Orchester bereist der Klangkörper nicht nur den süddeutschen Raum. Die Zusammenarbeit zwischen Gerhard Klumpp und dem Ansbacher Kammerorchester reicht zurück ins Jahr 1981. In über 25 Aufführungen war das Orchester bisher ein zuverlässiger instrumentaler Partner des Geislinger Singkreises und des Jungen Kammerchors Geislingen.

 

 
   
25. 03. 2004, 20.00 Uhr
in der Stadtkirche

Geistliche Barockkantaten

Susan Eitrich - Sopran
Lukas-Barockensemble Stuttgart
Leitung: Hans-Eugen Ekert

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Das Lukas-Barockensemble Stuttgart ist eng mit der Stuttgarter Lukaskirche verbunden, an der Hans-Eugen Ekert seit 1983 wirkt, der mit der vielbeachteten Konzertreihe die "Historische Aufführungspraxis" in Stuttgart etabliert hat. Das Ensemble widmet sich gerne wenig bekannten Werken des Frühbarocks, insbesondere der Stuttgarter Musikpflege im 17. Jahrhundert mit den Komponisten Boedecker und Capricornus. Das Studium der historischen Quellen ist für das Ensemble eine wichtige Hilfe, die Musik vergangener Zeiten für die heutigen Hörer erfahrbar zu machen.

Hans-Eugen Ekert studierte Kirchenmusik und Musiktherapie in Wien. Ein Aufbaustudium in Alter Musik in Trossingen folgte. Meisterkurse absolvierte er bei Anton Heiller, Luigi Tagliavini, Michael Radulescu, Harald Vogel, Philippe Herreweghe und Andrea Marcon.

Susan Eitrich studierte nach ihrer Lehrerausbildung mit Hauptfach Musik und Religionspädagogik Gesang bei Richard Wistreich am Institut für Alte Musik der Musikhochschule Trossingen. Dem Diplom folgte ein künstlerisches Aufbaustudium, das sie mit Auszeichnung absolvierte. In Meisterkursen bei verschiedenen Spezialisten, darunter Emma Kirkby und Jill Feldmann, beschäftigte sie sich mit der historischen Aufführungspraxis und barocker Schauspielkunst. Seit Jahren ist sie eine gefragte Solistin im Oratorienfach. Sie ist ständiges Mitglied des Peñalosa-Ensembles, mit dem sie im Rahmen des Kulturvereins hier bereits aufgetreten ist. Dokumente ihrer Arbeit sind diverse CD-Einspielungen, die u.a. in Zusammenarbeit mit dem SWR entstanden sind.

 

 
   
06. 05. 2004, 20.00 Uhr
im Martin-Luther-Haus

Liederabend:
Robert Schumann – Dichterliebe

Christian M. Immler - Bariton
Silvia Fraser - Klavier

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Christian Immler, geboren in München, begann seine musikalische Laufbahn im Tölzer Knabenchor, wo er u.a. als einer der drei Knaben in Mozarts Die Zauberflöte unter Leitung von James Levine, Herbert von Karajan und Wolfgang Sawallisch auftrat. 1982 führte die Plattenaufnahme der Kantaten BWV 168 und 174 (Altsoli) sowie eine Einspielung von Bachs h-Moll-Messe zu prägenden Begegnungen mit Nikolaus Harnoncourt und Andrew Parrott.

Christian Immler studierte zunächst Architektur und dann Gesang in München und Frankfurt. Ein Stipendium des DAAD führte ihn an die Opernschule der Guildhall School in London zu Rudolf Piernay. Meisterkurse absolvierte er bei Brigitte Fassbaender, Christa Ludwig, Sir Thomas Allen, Thomas Quasthoff, Kurt Widmer, Emma Kirkby, Charles Spencer und Graham Johnson.

Christian Immler, Bariton und Silvia Fraser, Klavier, lernten sich während ihres Junior Fellowships am Royal College of Music in London kennen. In 2001 führte ein privates Konzert, das nur dem Wunsch entsprang auf hohem Niveau einen Abend mit Familie und Freunden zu verbringen, zu einer Aufführung von Schumanns Dichterliebe. Dieses Werk hat das Duo nunmehr in zahlreichen Liederabenden, Workshops und auch Vorlesungen, die eine musikwissenschaftliche und aufführungspraktische Annäherung zum Ziel hatten, aufgeführt.

Im Herbst desselben Jahres nahm Christian Immler am Concours International Nadia et Lili Boulanger in Paris teil und gewann den ersten Preis. Als Jurymitglied lud die Sopranistin Françoise Pollet das Duo zu einem gemeinsamen Eröffnungskonzert des Festival du Haut-Limousin ein. Das offizielle Preisträgerkonzert gaben Christian Immler und Silvia Fraser im Dezember 2002 im Salon d’Honneur in Paris.

 

 
   
09.04.2004, 19.00 Uhr
in der Stadtkirche

J. S. Bach: MATTHÄUSPASSION

Susan Eitrich (Sopran)
Bärbel Müller (Alt)
Sebastian Hübner (Tenor – Evangelist und Arien)
Christian M. Immler (Bass – Arien)
Michael Schopper (Bass – Jesus)
Geislinger Singkreis
Lukas-Barockorchester Stuttgart
Leitung: KMD Gerhard Klumpp

Geislinger Singkreis

 

Sonderkonzert in Zusammenarbeit mit dem Geislinger Singkreis
(nicht im Abonnement – Mitglieder der Kulturvereins zahlen ermäßigte Eintrittspreise)

 

 

12. 9. 2019 - 20.00 Uhr   (Ersatztermin für das im April ausgefallene Konzert)    
Geislingen Jahnhalle 

 

Klaviertrio Elisabeth Kufferath (Violine), Tanja Tetzlaff (Violoncello), Leonie Rettig (Klavier)

 

Programm:

Joseph Haydn                    Klaviertrio (welches ist noch nicht nominiert)

Johannes Brahms.             Klaviertrio op.8 H-Dur

Peter Tschaikowski            Klaviertrio op.50 a-Moll

 

 

Elisabeth Kufferath...

 

Elisabeth Kufferath

...ist seit seiner Gründung 1992 Mitglied im Tetzlaff Quartett, das bereits in der Berliner Philharmonie, im Wiener Musikverein, dem Concertgebouw Amsterdam, der Wigmore Hall in London, Carnegie Hall in New York und in Paris, Zürich, Brüssel, Helsinki, Rom, Tokio und Seoul konzertierte. 

Die erste CD des Tetzlaff Quartetts mit Werken von Sibelius und Schönberg (2010, CAvi) erhielt den Vierteljahrspreis der Deutschen Schallplattenkritik. Die zweite CD des Quartettes (Mendelssohn op. 13 und A. Berg Lyrische Suite) gewann den Diapason d’Or de l’année 2015.

Heinz Holliger zählt Elisabeth Kufferath ‘….zweifelsohne zu den wichtigsten und interessantesten Persönlichkeiten der jüngeren Streichergeneration’.

Als Solistin spielte sie mit dem WDR-Sinfonieorchester Köln, dem Münchener Kammerorchester, Ensemble Oriol, musica assoluta, Kammerakademie Potsdam und dem World Youth Symphony Orchestra unter Heinz Holliger, Christoph Poppen, Marcus Creed und Gerard Schwarz.

Heinz Holliger zählt Elisabeth Kufferath ‘….zweifelsohne zu den wichtigsten und interessantesten Persönlichkeiten der jüngeren Streichergeneration’.

Als Solistin spielte sie mit dem WDR-Sinfonieorchester Köln, dem Münchener Kammerorchester, Ensemble Oriol, musica assoluta, Kammerakademie Potsdam und dem World Youth Symphony Orchestra unter Heinz Holliger, Christoph Poppen, Marcus Creed und Gerard Schwarz.

 

 

 

Tanja Tetzlaff...

Tanja Tetzlaff

 ...verfügt über ein weit gefächertes Repertoire, das sowohl Standardwerke als auch Kompositionen des 20. und 21. Jahrhunderts umfasst. 

Nach der erfolgreichen Teilnahme an vielen internationalen Wettbewerben spielte sie mit zahlreichen renommierten Orchestern, u. a. mit dem Tonhalle-Orchester Zürich, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Konzerthausorchester Berlin, Antwerp Symphony Orchestra, Orquesta Nacional de España, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, sowie dem Orchestre Philharmonique de Radio France, Orchestre de Paris und Cincinnati Symphony Orchestra. Dabei arbeitete sie zusammen mit namhaften Dirigenten wie Lorin Maazel, Daniel Harding, Sir Roger Norrington, Philippe Herreweghe, Vladimir Ashkenazy, Dmitrij Kitajenko, Paavo Järvi, Michael Gielen, Heinz Holliger und vielen anderen.

In der vergangenen Saison spielte Tanja Tetzlaff als Solistin mit dem Iceland Symphony Orchestra, dem Scottish Chamber Orchestra,  dem Sinfonieorchester Rostock, dem Philharmonia Orchestra London, dem Orchestre Nationale des Pays de la Loire, dem Tokyo Metropolitain Symphony Orchestra sowie dem NHK Symphony Orchestra Tokyo. In der Saison 2017/18 ist Tanja Tetzlaff unter anderem beim Royal Northern Sinfonia Orchestra, Frankfurter Opern- und Museumsorchester, Nationaltheater-Orchester Mannheim und dem Philharmonischen Orchester Landestheater Coburg zu Gast. Außerdem ist sie im Frühjahr 2018 als „Artist in Residence“ bei den SWR Schwetzinger Festspielen gleich mehrfach zu erleben.

Besonderes Interesse gilt der Kammermusik – sie spielt regelmäßig Klaviertrio mit Christian Tetzlaff und Lars Vogt, mit denen sie in dieser Saison in folgenden Städten gastiert: Wiesbaden (Rheingau Musik Festival), Bozen, Meran, Berlin (Pierre Boulez Saal), London (Wigmore Hall) und Frankfurt.

Regelmäßig konzertiert sie in renommierten Kammermusikreihen und bei Festivals wie z. B. dem Heidelberger Frühling und den Festivals in Bergen, Baden-Baden und Edinburgh. Tanja Tetzlaff gehört zur Kernbesetzung des Heimbach-Festivals „Spannungen“. Regelmäßige Kammermusik-partner sind Lars Vogt, Leif Ove Andsnes, Alexander Lonquich, Antje Weithaas, Florian Donderer, Baiba und Lauma Skride, Christian Tetzlaff, Carolin Widmann sowie Sharon Kam.

Tanja Tetzlaff ist außerdem Mitglied des Tetzlaff Quartettes, welches 1994 zusammen mit Christian TetzlaffElisabeth Kufferath und Hanna Weinmeister gegründet wurde.
Das Quartett ist in der aktuellen Saison auf großer USA-Tour mit Konzerten in San Francisco, Cleveland, Cincinnati, New York und Atlanta. Außerdem spielen die Vier bei den Schwetzinger SWR Festspielen, bei den KunstFestSpielen Hannover, in Hamburg, Köln und London.

Mit ihrer Duopartnerin,  Gunilla Süssmann, hat sie bei CAvi-music zwei CDs mit Werken von Brahms sowie einem nordisch-russichen Programm eingespielt. Im Frühjahr 2018 erscheint die gemeinsame neue CD mit Werken des finnischen Komponisten Einojuhani Rautavaara.

Tanja Tetzlaff studierte an der Musikhochschule Hamburg bei Professor Bernhard Gmelin und am Mozarteum Salzburg bei Professor Heinrich Schiff.
Sie spielt ein Cello von Giovanni Baptista Guadagnini aus dem Jahre 1776.

Leonie Rettig

»Unerhörte Musikalität« Daniel Barenboim

Leonie Rettig

»Ein gestalterisches Wunder … Schon die ersten Töne der Lisztschen h-Moll Sonate ließen aufhorchen. Leonie Rettig schlug den Beginn eines langen Klavierromans auf. … Im Nachklang zum vergangenen Liszt-Jahr gelang Leonie Rettig ein so überwältigendes Meisterstück, dass der Beifall erst Sekunden später einsetzte.« (Hannoversche Allgemeine Zeitung, 28.2.2013)

»Mit kontemplativ verinnerlichtem und zugleich hoch konzentriertem Engagement spielte, nein, zelebrierte Leonie Rettig Schuberts Klaviersonate B-Dur und Brahms’ Klaviersonate f-Moll. Tatsächlich hatte sie mit ihrem luziden Spiel eine Stimmung geschaffen, als ob die materiellen und zeitlichen Grenzen aufgehoben und geradezu transzendent wären.« (Südwestpresse, 16.2.2016)

Leonie Rettig ist eine herausragende Pianistin, die zweifellos zu den interessantesten Nachwuchskünstlern dieser Tage gehört. In ihr vereinen sich Technik, Intelligenz und eine ungeheure Musikalität auf das Allerfeinste. 1991 in Stuttgart geboren, wusste Leonie Rettig bereits als Kind genau, was sie wollte. In einem Interview, welches die Pianistin mit IDAGIO führte, beschreibt sie dies sehr eindrücklich: »Ich glaube nicht, dass ich jemals entschieden habe, Pianistin zu werden, außer vielleicht in dem Moment, als ich mich mit vier Jahren vor meiner Mutter aufbaute und ihr mit dem Brustton der Überzeugung erklärte, dass ich auch Pianistin werde. […] Vielmehr begleitete mich immer diese innere Sicherheit, und ohne sie jemals zu hinterfragen, war es für mich vollkommen selbstverständlich, diesen Weg zu gehen.«

In der Saison 2018/19 freut sie sich über eine Wiedereinladung nach Kanada zu mehreren Konzerten mit Bernhard Gueller, mit dem sie Beethovens drittes Klavierkonzert interpretieren wird sowie auf ihr Berliner Orchesterdebüt in der Philharmonie mit dem zweiten Klavierkonzert von Johannes Brahms unter der Leitung von Stanley Dodds.

Konzerteinladungen führten die junge Pianistin zu wichtigen Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival und dem MiTo Festival in Mailand und Turin, außerdem zum Oberstdorfer Musiksommerden Haigerlocher Schlosskonzerten, dem Leipziger Klaviersommer und dem Internationalen Kammermusikfestival Viana do Castelo; weitere Klavierabende gab sie u.a. in der Accademia Tedesca Villa Massimoin Rom, in PortugalSüdafrika, der Ukraine, der Schweiz und Argentinien. Vom Publikum und der Presse begeistert gefeiert wurde sie für ein fulminantes Rezital im ausverkauften kleinen Sendesaal des NDR im Rahmen der Pro:Musica Konzerte in Hannover; das Konzert wurde vom NDR aufgezeichnet. Im vergangenen Jahr organisierte sie ein Benefizkonzert zugunsten der UNICEF, das sie gemeinsam mit Freunden und der Schauspielerin Katja Riemann im Kammermusiksaal der Philharmonie in Berlin gab.

Für ihr Debüt mit Orchester im Alter von vierzehn Jahrenwählte sie das Klavierkonzert von Edvard Grieg. Es folgten Konzerte mit den Nürnberger Symphonikern unter Lancelot Fuhry und der Landeskapelle Eisenach unter Carlos Chamorro Moreno. Im Frühjahr 2016 verzauberte sie Publikum wie Orchester mit Ravels Konzert in G-Dur, das sie mit dem Symphony Nova Scotia unter der Leitung von Bernhard Gueller aufführte. Im März 2017 gab sie an der Universidad National de los Artes in Buenos Aires einen Meisterkurs.

Anfang 2007 wechselte Leonie Rettig an die Pianistenschmiede der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover zu Vladimir Krainev, einem der letzten Schüler von Heinrich Neuhaus, bei dem sie bis zu seinem plötzlichen Tod studierte. Klavierwerke von den Sonaten Domenico Scarlattis bis hin zur Klaviersonate von Henry Dutilleux sind Bestandteile ihres umfangreichen Repertoires, in dem Werke der Romantik einen Schwerpunkt bilden.

24. 10. 2019 - 20.00 Uhr   
WMF Kommunikationszentrum 

 

Duo Flores 

Christiane Meininger (Flöte)

Zsófla Orlingshausen (Harfe) 

 

Programm:  

 

Vom Flüstern des Windes...

Kammermusikalische Kostbarkeiten

 

Jean Philippe Rameau                      Höfische Tänze (Pantomime - La Cupis - Tambourin)

Gabriel Fauré                                    Berceuse - Pièce - Sicilienne

Henri Brod                                         Nocturne op. 20.2

Johannes Donjon                              Elegie für Flöte und Harfe

Claude Debussy                                Arabesque No 1 für Harfe solo

Enrique Granados                             aus: Spanische Tänze (Villanesca - Andaluza - Orientale)

Frederic Chopin.                               Non più mesta aus "La Cenerentola"

 

 

 

Christiane Meininger, vom Kulturmagazin Applaus als eine der musikalischsten, emotional reichsten und klangschönsten Flötistinnen unserer Zeit bezeichnet, verwirklicht mit der ungarischen Harfenistin Zsófia Orlishausen lang gehegte musikalische Ideen.
Meininger recherchiert seit Jahren mit großem Gespür nach unbekannter, aufführungswerter Musik und arbeitet mit Komponisten aus der ganzen Welt zusammen. Zahlreiche fantasievolle Werke wurden ihr bereits gewidmet - in der Fachpresse als Musikalische Juwelen gelobt. Zugleich ist sie ein bekennender Fan der Musik von W.A. Mozart und seiner Zeitgenossen und interessiert sich ebenso für Tango, Salsa und Swing.

Zsófia Orlishausen stammt aus in Budapest/Ungarn und studierte an so renommierten Instituten wie der Franz Liszt Musikakademie Budapest und als Stipendiatin der französischen Regierung bei Isabelle Perrin und Isabelle Moretti in Paris, gleichzeitig legte sie ihr Examen an der Musikhochschule Würzburg ab.

Ihr großes musikalisches Gespür und den Klangfarbenreichtum ihres Instruments zeigt sie mit Vorliebe als Kammermusikerin. Seit 2010 lebt sie mit ihrem Mann, dem Bariton Julian Orlishausen, und ihren beiden Kindern in Bergisch Gladbach.

 

12. 12. 2019 - 20.00 Uhr   
WMF Kommunikationszentrum 

 

Duo a Due

 

Alexander Sprung (Violine)

Asako Tedoriya (Kontrabass)

 

Programm: 

"Rivercare"      Dialog zweier Entdecker: G. B. Platti (Ricerare) - B. Bartok (44 Duos)

F. Couperin      Les gouts-rénis, Douziéme Concert

W. A. Mozart    Sonate für Violine und Kontrabass (Original Fagott und Violine) KV 292/196c

K. Penderecki   Duo concertante für Violine und Kontrabass (2010)

G. Rossini         Duett für Violine und Kontrabass (Orignial für Violincello) 

Duo a due Verkleinert

 

Ein Duo bestehend aus dem höchsten und tiefstem Streichinstrument ist eine Seltenheit. DUO A DUE zeigt eindrucksvoll die Möglichkeiten, die die Kombination der beiden kontrastierenden Stimmen bietet. Das Ensemble wurde 2017 in Hamburg von dem Geiger Alexander Sprung und der Kontrabassistin Asako Tedoriya gegründet. Ihr Repertoire reicht von Werken aus dem Barock bis zur zeitgenössischen Musik. Originalwerke für diese Besetzung sind rar. Viele der Werke hat das Duo daher selbst arrangiert.

Neben Auftritten in Deutschland erregte das Duo in den Jahren 2018 und 2019 Aufmerksamkeit mit zwei sehr erfolgreichen Japan-Tourneen.

 

Alexander Sprung ist seit 2014 Mitglied der 1. Violinen beim NDR Elbphilharmonie Orchester in Hamburg.

Seine musikalische Ausbildung führte ihn nach dem Abitur zunächst nach Amerika, wo er am New England Conservatory in Boston bei Miriam Fried studierte. Nach 4 Jahren kehrte er nach Deutschland zurück und schloss sein Studium bei Antje Weithaas an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ ab.

Weitere wichtige Einflüsse erhielt er durch den Besuch von zahlreichen Meisterkursen, u.a. bei Ana Chumachenko, Donald Weilerstein, György Pauk und Mihaela Martin.

Die musikalische Entwicklung von Alexander Sprung dokumentieren Erfolge bei zahlreichen Wettbewerben in Deutschland, Italien, Frankreich und den USA. Als Solist trat er u.a. mit dem Stuttgarter Kammerorchester und den Stuttgarter Philharmonikern auf.

Die Kammermusik spielte in seiner musikalischen Laufbahn schon immer eine große Rolle. So spielte er als Jugendlicher in einem Klaviertrio, mit dem er Wettbewerbe gewann und Konzertreisen in Europa unternahm. Diese Leidenschaft wuchs während seines Studiums, da er in dieser Zeit an zahlreichen Kammermusikfestivals, wie z. B. dem Ravinia Steans Institute (Chicago), Yellow Barn (Vermont, USA), Thy Chamber Music Festival (Dänemark), oder dem Zermatt Festival (Schweiz) teilnahm. Dort konnte er auch mit Mitgliedern prominenter Ensembles wie dem Juilliard Quartett, dem Auryn Quartett, und dem Scharoun Ensemble zusammenarbeiten und wertvolle Erfahrungen sammeln.

Als Kammermusikpartner trat er u.a. mit Persönlichkeiten wie Frans Helmerson (Cello), Roger Tapping (Juilliard Quartet), Anthony Marwood (Violine), Atar Arad (Bratsche) und Karl Leister (Klarinette) auf.

Alexander Sprung hat eine japanische Mutter und einen deutschen Vater und spricht beide Sprachen fließend.

 

Asako Tedoriya, in Japan geboren, ist seit 2015 Solobassistin bei den Bochumer Symphonikern.

Ihre erste Kammermusikerfahrungen konnte sie bei einem Sommerkurs sammeln, bei dem sie als junges Mädchen schon mit professionellen Musikern zusammen musizieren durfte. Dabei entdeckte sie die Liebe und Freude an der Kammermusik für sich und beschloss daher, Kontrabass zu studieren.

Asako Tedoriya begann ihr Studium in Tokio bei Shu Yoshida (Solobassist beim NHK Symphony Orchestra). 2 Jahre später zog es sie dann nach Deutschland. In Berlin studierte sie bei Michael Wolf und schloss ihr Diplom mit der höchst möglichen Auszeichnung an der Universität der Künste Berlin ab. Zusätzlich nahm sie auch Unterricht bei Klaus Stoll (dem ehemaligen Solobassisten der Berliner Philharmoniker).

2013 erspielte sie sich einen Platz in der Akademie des NDR Elbphilharmonie Orchesters Hamburg und spielte eine Saison in dem Orchester. Dabei konnte sie neben der Orchestertätigkeit zusätzlich wertvolle Kamermusikerfahrungen sammeln. In Hamburg lernte sie ihren DUO A DUE Partner, Alexander Sprung kennen, der dort als 1.Geiger spielt. Während dieser Zeit begann sie auch ein Masterstudium bei Alexandra Scott (Vorspielerin beim Symphonieorchester des BR ) an der Hochschule für Musik in Karlsruhe.

Als Solistin trat sie 2018 mit den Bochumer Symphonikern im neu gebauten Anneliese Brost Musikforum Ruhr auf.

Weitere wichtige Impulse erhielt Asako Tedoriya durch zahlreiche Meisterkurse, u.a. bei Nabil Shehata, Sigiswald Kuijken und Kristin von der Goltz. Ihre bisherigen Kammermusikpartner waren u.a. Kolja Blacher (Violine, ehemaliger Konzertmeister der Berliner Philharmoniker), Andrej Bielow (Violine), Gareth Lubbe (Bratsche, Professor an der Essener Hochschule für Musik) und Adrian Brendel (Violincello).

 

16. 01. 2020 - 20.00 Uhr   
WMF Kommunikationszentrum

Parnassus Streichtrio

Julia Galie (Violine)

Madeleine Przybyl (Viola) 

Michael Groß (Violoncello)

 

Johann Sebastian Bach      5 Sätze aus den dreistimmigen Inventionen BWV 787-801

Zoltan Kodaly                       Intermezzo für Streichtrio

Ernst von Dohnányi             Serenade für Streichtrio C-Dur, op. 10

 

Ludwig van Beethoven        Serenade in D-Dur, op.8

 

12. 03. 2020 - 20.00 Uhr   
Jahnhalle Geislingen

Horntrio

 

Nina Karmon (Violine)

José Vincento Castelló (Horn)

Oliver Triendl (Klavier)

 

 Programm "LehrMeister"

 

Robert Schumann  Adagio und Allegro für Horn und Klavier As-Dur op. 70

Robert Kahn           Serenade für Violine, Horn und Klavier op. 73

Robert Schumann. Sonate für Violine und Klavier a-moll op. 105

Clara Schumann.   Drei Romanzen für Violine und Klavier op. 22

Johannes Brahms.  Trio für Klavier, Violine und Horn Es-Dur op. 40

 

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Jose Horn

 

 

 

Oliver Triendl hohe Auflösung verkleinert

23. 04. 2020 - 20.00 Uhr   
WMF Kommunikationszentrum

Hamburger Ratsmusik

 

Simone Eckert         Viola da gamba

Anke Dennert.         Cembalo

Ulrich Wedemeier.   historische Gitarre

Programm:    "Händels Rosen"

 

Franz Xaver Hammer              Sonata a Viola da gamba D-Dur

Wilhelm Friedemann Bach.     Polonaise Es-Dur/es-moll

Carl. Fr. Abel/W. A. Mozart    Adagio - Allegro - Aria - Minuet

Carl Philipp Emanel Bach.      Sonate C-Dur Wq 136

Carl Friedrich Abel.                 Sonate c-moll (A2:60A)

Francesco Molino.                   Varaiations sur L´air "Oh dolce concento" v. W. A. Mozart

Carl Friedrich Abel.                 Allegro d-moll

Johann Christian Bach.            Sonate D-Dur op. V No. 2

 

Die Hamburger Ratsmusik: ein Ensemble mit 500-jähriger Geschichte.
Dieser Gegensatz reizt zum kreativen Dialog zwischen Tradition und Gegenwart, von Alter Musik und lebendiger Interpretation. Und Hamburgs kühle Brise sorgt bis heute für allzeit frischen musikalischen Wind.
Die Anfänge der Hamburger Ratsmusik reichen zurück bis ins 16. Jahrhundert. Nach dem Grundsatz „Gott zu Ehren und Hamburg zur Lust, Ergötzlichkeit und Nutz“ leistete sich die Stadt ein Eliteensemble von acht Ratsmusikern, das vielen fürstlichen Hofkapellen Konkurrenz machen konnte. Seine erste Blüte erreichte das Ensemble im 17. und 18. Jahrhundert unter führenden Musikern wie William Brade, Johann Schop, Georg Ph. Telemann und C.P.E. Bach.
Wieder auferweckt 1991 von der Gambistin Simone Eckert konzertiert das Ensemble heute in Deutschland, vielen Ländern Europas, den USA aund China. Mehr als 30 CDs mit zumeist Welt- Ersteinspielungen Alter Musik und Aufnahmen für alle deutschen Rundfunksender und den ORF dokumentieren seine Wiederentdeckungen von Musik aus Renaissance, Barock und Klassik. 2006 und 2010 wurde das Ensemble mit dem dem Echo Klassik ausgezeichnet, 2016 mit dem RITTER-Preis der Oscar und Vera Ritter-Stiftung Hamburg. 2020 folgen die Musiker Einladungen nach Shanghai und China.
Die Hamburger Ratsmusik ist Ensemble in Residence im KomponistenQuartier in Hamburg, dessen Konzertreihe durch die Behörde für Kultur und Medien der Stadt Hamburg gefördert wird.
www.hamburger-ratsmusik.de

 
   
23. 09. 2004, 20.00 Uhr
im Martin-Luther-Haus:

Klavierabend

Heiner Costabel (Stuttgart)

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Programm:
Franz Schubert: Sonate A-Dur op.120
Ludwig van Beethoven: Sonate Es-Dur op. 31/1
Fréderic Chopin: Ballade Nr. 3 As-Dur
Valse cis-Moll op. 64/2
Grande Valse Es-Dur op. 1
Nocturne Es-Dur op 9

Heiner Costabel, dessen Vorfahren - Hugenotten und Waldenser - aus Frankreich, Italien und der Schweiz kommen, wurde 1947 in Deutschland geboren. Schon als Kind spielte er Klavier, Orgel und Violine, studierte Klavier an der Stuttgarter Musikhochschule und gewann verschiedene Wettbewerbe und Auszeichnungen. Von 1975 bis 1982 war er Dozent an der Stuttgarter Musikhochschule. Seither konzertiert er als Solist, Begleiter und Kammermusiker in der ganzen BRD, Österreich und der Schweiz mit namhaften Orchestern und Dirigenten, dem Konzertensemble Salzburg, dem Salzburger Kammerorchester u.a. Im Schleswig-Holstein-Musikfestival trat er mit großem Erfolg auf.
Das Besondere an seinen Auftritten ist seine charmant unterhaltsame Moderation, mit der er das Interesse des Publikums auf die Musik zu lenken versteht.

 

 
   
28. 10. 2004, 20.00 Uhr
im Martin-Luther-Haus

Bläserkonzert

Würzburger Bläsersolisten

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Programm:
Franz Danzi: Bläsersextett Es-Dur
Sergej Prokofjew: "Romeo und Julia" Bläsersuite
W. A. Mozart: Serenade Es-Dur KV 375

Seit Beginn des Mozartfestes im Jahre 1922 konzertieren die Würzburger Bläsersolisten alljährlich bei Matineen und Serenaden im Rahmen des Mozartfestes.

Die heutigen Mitglieder Jochen Müller-Brinken (Oboe), Ulrich Wurlitzer (Klarinette), Jan Schröder (Horn) und Albrecht Holder (Fagott) sind und waren Solobläser bei führenden deutschen Sinfonie- und Opernorchestern. Heute wirken sie teilweise als Professoren an deutschen Musikhochschulen (Würzburg / Hannover). Ihre Namen sind bei Ensembles wie den Berliner Philharmonikern, dem Festspielorchester Bayreuth, dem Consortium Classicum, dem Ensemble Villa Musica zu finden. Als Solisten sind die Musiker durch Konzertreisen im In- und Ausland, durch Rundfunk- und Fernsehaufzeichnungen, durch Schallplatten und CD-Einspielungen bekannt geworden.

Das Repertoire reicht von Mozarts Harmoniemusiken über die Kammermusik der Romantik bis zu Werken der heutigen Zeit. Bei größeren Besetzungen konzertieren Studierende der Meisterklassen an der Seite der Professoren, so auch beim Geislinger Konzert, bei dem die Besetzung bis zum Oktett reicht.

 

 
   
18. 11. 2004, 20.00 Uhr
im Martin-Luther-Haus

Harfenkonzert

Silke Aichhorn (Traunstein)

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Silke Aichhorn zählt zu den aktivsten und vielseitigsten Harfenistinnen ihrer Generation, das Publikum und die Kritiker sind von ihren meist auch selbst moderierten Auftritten begeistert. Sie konzertiert solistisch als auch in Kammermusikbesetzungen. Ihren ersten Harfenunterricht erhielt sie bei Professorin Ursula Lentrodt . Ab 1990 studierte sie bei Chantal Mathieu am Conservatoire de Lausanne, wo sie im Juli 1996 das Solistendiplom (Virtuosité) mit einem 1. Preis mit Auszeichnung abschloss. 1997 legte Silke Aichhorn noch eine künstlerische Reifeprüfung bei Han-An Liu an der Hochschule Köln ab. Silke Aichhorn ist Gewinnerin verschiedenster internationaler Preise.
Seit 1997 wirkt sie regelmäßig bei CD-Aufnahmen und Einspielungen in Europäischen Rundfunkanstalten mit, darunter sind auch Live-Mitschnitte. Ihre Diskographie beinhaltet die Solo-CDs "Miniaturen für Harfe", "Himmlische Harfenklänge" und "Images", dazu "Das Mädchen mit den Schwefelhölzchen" (Weihnachts-CD mit Rezitation und Harfe), die CD des Spohr-Duos (Violine – Harfe), "Denn es will Abend werden..." (Texte und Musik) sowie "Susie und das große Glissando", die Kinder-CD mit der Geigerin Monique Mead.
Seit März 2004 hat sie einen Lehrauftrag am Landeskonservatorium Feldkirch/Vorarlberg.

 

 
   
20. 01. 2005, 20.00 Uhr
in der Jahnhalle

Bigbandkonzert

Lumberjack Bigband (Göppingen)

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Die vielköpfige Jazzformation um Bandleader Alexander Eissele zeigt die ganze Bandbreite orchestraler Jazzmusik. Bereits drei CDs wurden veröffentlicht und mehrfach wurde die Band als beste Nachwuchs-Bigband des Landes ausgezeichnet. Zwischenzeitlich ist die Band fest etabliert und erhält Einladungen zu spektakulären Anlässen. Um nur einige zu nennen: im Mai 2003 repräsentierte die Lumberjack Bigband das Land Baden-Württemberg beim Orchesterwettbewerb in Osnabrück in der Kategorie "Jazzorchester" und ein unerwarteter Erfolg war die musikalische Umrahmung der Premierenfeier zu den Baden-Badener Karajan-Pfingstfestspielen im Juni 2003. Beim "1. Sinatra-Classics" in Stuttgart im November 2003 beendeten Standing Ovations den Abend.

 

 
   
24. 02. 2005, 20.00 Uhr
in der Stadtkirche

Orchesterkonzert

Camerata Europeana
Solist: Gerhard Klumpp (Orgel)
Dirigent: Radoslaw Szulc

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Programm:
Joseph Haydn: Sinfonie Nr.22 Es-Dur "Der Philosoph"
Josef Gab. Rheinberger: Orgelkonzert Nr.2 g-Moll op. 177
Edward Elgar: Serenade für Streichorchester e-Moll op. 20
W. A. Mozart: Sinfonie A-Dur KV 201

Das Orchester Camerata Europeana ist aus der Sinfonia Franco-Allemande hervorgegangen, die Klaus-Peter Hahn im Jahre 1993 gegründet hat. Das Ensemble, in dem Musiker aus ganz Europa vereint sind, war bis zum plötzlichen Tod des Gründers im Jahr 2003 zusammen mit internationalen Solisten im In- und Ausland präsent, zuletzt 2002 auf Einladung der Deutschen Botschaft in Moskau und 2003 beim internationalen Musikfestival Gardasee (Italien). Im Jahr 2004 übernahm Radoslaw Szulc die Leitung des Orchesters. Der gebürtige Pole ist erster Konzertmeister des bayerischen Rundfunksinfonieorchesters. Jahrelange Orchesterpraxis unter Dirigenten wie Wolfgang Sawallisch, Mariss Janssons und Ricardo Muti verhalf ihm zum Start in die Dirigentenlaufbahn. Szulc dirigiert inzwischen zahlreiche Orchester in Europa und ist seit 2000 künstlerischer Leiter des Kammerorchesters des Bayerischen Rundfunks.

 

 
   
14. 04. 2005, 20.00 Uhr
in der Stadtkirche

Barockkonzert "Un viaggio italiano"

Ensemble 1 – 6":
Christiane Güller (Barockvioline)
Almut Schlicker (Barockvioline)
Susanne Walter (Barockvioline)
Inka Döring (Barockcello)
Ophira Zakai (Laute)
Veronika Braß (Cembalo)

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Unter dem Titel "Un viaggio italiano" (eine Reise durch Italien) musiziert das Ensemble 1 - 6 Werke von der Renaissance bis zum Barock, ausschließlich von italienischen Komponisten oder solchen, die von dort beeinflusst wurden. Das Ensemble 1-6 hat sich im Rahmen des gemeinsamen Studiums an der Hochschule der Künste in Berlin zusammengefunden. Startpunkt war der bundesweite Hochschulwettbewerb im Sommer 2000, bei dem das Ensemble auf Anhieb ausgezeichnet wurde. Ein Teil des Ensembles trat bereits mit großem Erfolg im Rahmen der Matineen der Musikschule Geislingen auf.